Hörspiel




Ausstrahlungen auf Deutschlandradio Kultur, SWR, MDR figaro & zahlreichen freien Radios

Gewinn Leipziger Hörspielsommer (Internationaler Hörspielwettbewerb) 2015 & 2017
2.Platz Berliner Hörspielfestival (Kurzhörspiel) 2016
3.Platz Hörspielinsel Chemnitz (Langhörspiel) 2017









LANGHÖRSPIELE (>20min)




“Vorerst niemals Chicago”

Die Geschichte einer merkwürdigen Freundschaft. Er vereinbart mit sich und ihm, dass Chicago erst aufgesucht werden darf, wenn einer von beiden ums Leben kommt. Ungleichzeitige Möglichkeitsformen des Subjekts sprechen über- und miteinander und suchen dabei Wahrheiten, mit denen sie leben können. In Linz, Berlin, sich selbst und dem Anderen.

Text/Stimme, Field Recordings aus Linz und Berlin, Schnitt: Stephan Roiss
Musik: Tortoma (Dirk Borho, Heiko Ruth, Markus Theisen)
Mix: Mario Stadler
zusätzliche Stimmen: Silke Müller, Mario Stadler, Markus Theisen

Länge: 40′41”
Produktionszeitraum: 2016

Gefördert durch LinzEXPOrt

Auszeichnungen: Leipziger Hörspielsommer – “Meilleure blague philosophique” (2017), 3. Platz Hörspielinsel Chemnitz (2017)
Festivalteilnahmen: Leipziger Hörspielsommer (2017), Berliner Hörspielfestival (2017), Hörspielfestival Wittenberg (2017), Hörspielinsel Chemnitz (2017)
Ausstrahlungen: MDR, detektor.fm (Leipzig), Radio FRO (Linz), Pi Radio (Berlin)





“MAD-MEX”

Ein Mexiko.

Text/Stimme, Field Recordings aus Mexiko, Musik (Mitschnitt einer Live-Improvisation von Manuel Mitterhuber, Christoph Stadler und Stephan Roiss).

Länge: 30′59”
Produktionszeitraum: 2014-2015

Auszeichnung: Leipziger Hörspielsommer – “Bestes Klangbild” (2015)
Festivalteilnahmen: Leipziger Hörspielsommer (2015), Folk’n'Fusion (Hildesheim, 2015), sonOhr (Bern, 2016), it’s a.live radio / HZT Festival (Berlin, 2016)
Ausstrahlungen: SWR, MDR figaro, detektor.fm (Leipzig), Radio Blau (Leipzig), Radio FRO (Linz)
Tonträgerveröffentlichung: “13. Internationaler Hörspielwettbewerb” (mp3-CD / Buchfunk Verlag)

Hörprobe


Jurybegründung Leipziger Hörspielsommer:

“Der österreichische Autor und Hörspielmacher Stephan Roiss weiß: Wir begreifen Fremdes nie außerhalb des Kontextes der Kultur, die uns geprägt hat. Wenn wir uns in der Fremde bewegen, bricht der Eindruck des Neuen am Vorwissen und an der Haltung des Reisenden, die er unweigerlich mit im Gepäck hat.

Das Hörstück Mad-Mex ist in diesem Erlebnisraum einer Reise ins bekannte-unbekannte Mexiko angesiedelt. Die kluge Montage aus poetischem Reisebericht, Originaltönen und rhythmisch-dynamischer Musik trägt den Charakter eines sich entfaltenden Road-Trips inhaltlich stark mit. Stephan Roiss versteht es in diesem Hörspiel, sprachlich und klanglich Bilder, Situationen und Landschaften zu erzeugen und den Hörer dramaturgisch bis zum Schluss zu bannen. Der Hörer wird Teil des “Wir”, das sich in Beobachtung und Wahrnehmung dem fremden Land, seinen Menschen, seinem Klima, seiner Kultur und Natur annähert. Das Stück spielt dabei mit Klischees, harter Realität und vor allem sensibler Beobachtung in der Fremde.

Die Musik beschleunigt das Tempo – Stimme, Bericht und O-Töne nehmen es wieder heraus und fokussieren die Wahrnehmung des Hörers auf die Eindrücke und Erlebnisse der Reisenden. Die Dramaturgie des Stückes lässt dem Hörer Zeit, den Stationen der Mexiko-Reise nachzuspüren: Hör-Zeit, um Bilder entstehen, vorbeiziehen und verblassen zu lassen – dennoch hält das Stück seine Spannung bis zur letzten Station am abendlichen Strand. Mad-Mex ist auch ein Spiel mit Sprechen, Fremdsprachen (“Wir sind der spanischen Sprache ohnmächtig.”) und Aussprache(versuchen); ein besonderer Reiz liegt dabei in der Differenz zwischen der Stimme des Autors und dem Sound, der Sprache und Kultur des fremden Landes.

„Ein Mexiko“, wie Stephan Roiss knapp als Stückbeschreibung formuliert, ist ein zugleich magischer wie aufschlussreicher Ort. Wir als Hörer können dann wie das sprechende Ich sagen: „Wir trauen unseren Augen. [Denn] wir haben davon gehört.“

Wir zeichnen das Stück Mad-Mex mit dem Preis für das „beste Klangbild“ beim 13. Internationalen Hörspielwettbewerb des Leipziger Hörspielsommers 2015 aus.”




“Februar.Null”

Nicht gesichert, ob apokalyoptische Sci-Fi-Dystopie oder Psychogramm eines Drogenopfers.

Ein Hörstück von Fang den Berg. Text/Stimme: Stephan Roiss; Musik: Manuel Mitterhuber, Christoph Stadler, Mario Stadler.

Länge: 40′39”
Produktionszeitraum: 2009-2016

Erstaufführung mit Live-Musik-Performance im Rahmen des Festivals der Regionen (Linz) 2009
Festivalteilnahmen: Festival der Regionen (2009), Leipziger Hörspielsommer (2016), it’s a.live radio / HZT Festival (Berlin, 2016)
Ausstrahlungen: Radio FRO (Linz), Radio T (Chemnitz), FSK (Hamburg)

2016 Filmversion (Regie von Florian Hackl / Schnitt: Michael Wirthig)






KURZHÖRSPIELE (<20min)




“war einmal im Gängeviertel”

E/S hat die Zeit übersehen. Den Ort vergisst E/S nicht.

Text/Erzählstimme/Field Recordings: Stephan Roiss. Musik: Claus Harringer

Länge: 16′29”
Produktionszeitraum: 2016

Ausstrahlungen: FSK (Hamburg), Radio FRO (Linz)




“Verstecken mit Ausschlag”

Ahn, Zwahn, Drahn, …

Text/Field Recordings: Stephan Roiss. Stimmen: Stephan Roiss, Oliver Jagosch

Länge: 2′11”
Produktionszeitraum: 2016

Festivalteilnahme: it’s a.live radio / HZT Festival (Berlin, 2016)
Ausstrahlung: Radio FRO (Linz)





“Flammenko”

Der Brandstifter bleibt unversehrt.

Stimme/Field Recordings: Stephan Roiss. Musik: Mario Stadler. Text: Headline taz (1.4.2016).

Länge: 0′54”
Produktionszeitraum: 2016

Festivalteilnahme: Berliner Hörspielfestival (2016)
Ausstrahlung: Radio FRO (Linz)




“s/t”

Alles meins.

Text/Stimme/Field Recordings: Stephan Roiss. Musik: Sara “Stephan Roiss” Zlanabitnig

Länge: 3′15”
Produktionszeitraum: 2015

Uraufführung und Auszeichnung (2. Platz Kategorie Kurzhörspiel – “Das glühende Knopfmikro”) im Rahmen des Berliner Hörspielfestivals, 2016
Festivalteilnahmen: Berliner Hörspielfestival (2016), it’s a.live radio / HZT Festival (Berlin, 2016), Freifeld >> Jurten (Oldenburg, 2016)
Ausstrahlungen: Deutschlandradio Kultur, Radio FRO (Linz)