Prosa























Roman “Lauter”

Jung und Jung
Erscheinungstermin: März 2024

ISBN: 978-3-99027-293-0



























Roman “Triceratops”

Kremayr & Scheriau
Erscheinungstermin: August 2020

ISBN: 978-3-218-01229-4


Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020 (Longlist)

Förderpreis Wuppertaler Literaturbiennale 2018
Förderpreis Literaturbiennale Floriana 2016





>>Das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe.
Das Buch einer Krankheit und einer Kindheit unter Krankheit.
Das Buch einer Bewältigung und dem ständigen Überwältigtsein.<<

(Saša Stanišić)


>>„Triceratops“ hat es durchaus zu Recht auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020 geschafft. (…)
„Triceratops“ ist so gebaut, dass es kein Außerhalb gibt, keinen nüchternen Blick,
der die Verhältnisse deuten oder gar zurechtrücken könnte.
Seine Erzählstimme des „Wir“ bleibt gefangen in dem, was ist.
Da geht es uns Lesenden dieses intensiven Debüts nicht besser als dem Wir des Erzählers,
der so gerne die Unverwundbarkeit des Triceratops besäße.<<

(Jörg Magenau, Deutschlandfunk)


>>Stephan Roiss findet für das Schicksal der Betroffenen eine Sprache, die nie ins Bodenlose zieht,
sondern das familiäre Drama mit höchster Feinfühligkeit und in markanten Bildern erzählt.<<

(Nicole Dietrich, Radiogeschichten / Ö1)


>>… ein ganz wunderbares Buch …<<

(Johannes Schneider, Die Zeit)


>>Dass es das Romandebüt des Österreichers auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat,
überrascht angesichts der dichten, psychologisch nuancenreichen Schilderung nicht.
Besonders die Vervielfachung des Ich-Erzählers in ein Wir, noch dazu ein namenloses, ist reizvoll.
Nicht nur spiegelt sich darin die fundamentale Einsamkeit des Kindes, sondern auch ein interessanter Bruch mit der Erzählkonvention:
Wer ist „ich“ in einem literarischen Text? Wer spricht da?
Das Ich ist nicht Herr im eigenen Haus. Es zerfällt, wird erzählt.<<

(Marlen Hobrack, taz)


>>Roiss gewinnt dem Thema der dyfunktionalen Falmilie neue Aspekte ab;
sein unsentimentaler, pointierter Blick machen aus “Triceratop” ein Buch, das man so schnell nicht vergisst.<<

(Karin Cerny, Profil)


>>Was diesen mysteriösen kleinen Roman trotzdem so reizvoll macht,
ist die Genauigkeit, mit der er, ohne effekthascherisch zu sein,
die Kindheitserinnerungen seines Einzelgängers als Miniatur-Szenen so notiert,
dass man fast glauben möchte, man hätte sie selbst erlebt.<<

(Clemens Ruthner, Literatur und Kritik & Ex libris Ö1)


>>„Triceratops“ ist ein sehr präzise und feinfühlig erzählter,
gleichzeitig schmerzhafter und brutaler Roman,
der formal neue Blickwinkel eröffnet.<<

(Veronika Schuchter, Die Furche)


>>Sprachlich überzeugt „Triceratops“ nahezu auf voller Länge.
Der Ton stimmt, bei aller Nüchternheit schreibt Roiss eine sehr musikalische Prosa.
Auch die Genauigkeit der Betrachtungen nimmt für den Text ein.
Das Genre der Psychiatrie-Literatur ist um einen eigensinnigen Roman reicher.<<

(Sebastian Fasthuber, Falter)


>>Auf jeden Fall zeigt sich Stefan Roiss’ literarische Komposition,
die es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat,
wirkmächtig und empathisch. Die “gepanzerte Sprache”,
mit der sich der Erzähler weigert, vordergründig an das Mitgefühl zu appellieren,
ist nämlich trotz allem so durchlässig,
dass das warme Licht der inneren Anteilnahme auf jeder Seite durchscheint.<<

(Irene Prugger, Wiener Zeitung)


>>In seinem verblüffenden Erstlingsroman erzählt Stephan Roiss in Rückblenden von der Kindheit.
Diese kurzen, trockenen Szenen, nicht viel mehr als Erinnerungsfetzen an eine längst vergangene Zeit,
ziehen einen sogleich in ihren düsteren Bann.<<

(András Szigetvari, Der Standard)


>>Roiss kann so schreiben, dass man sich mit seiner Trauer verstecken will.
Das ist nicht schön. Aber eine Leistung, eine derartige Atmosphäre herbeizuschreiben.<<

(Peter Pisa, Kurier)


>>Eigenwilliger Text, stark und traurig und schön. Eine Entdeckung.<<

(Christian Pichler, Volksblatt)


>>Stephan Roiss findet für das Schicksal der Betroffenen eine Sprache, die nie ins Bodenlose zieht,
sondern das familiäre Drama mit höchster Feinfühligkeit und in markanten Bildern erzählt.<<

(Judith Raab, Radio Oberösterreich)


>>Beeindruckend dieses Buch. Wirklich beeindruckend. Hut ab. Hut ab.<<

(Jörg Zemmler, Radio Rai Südtirol)


>>Tempo, Sound, Figuren – es stimmt alles.
Zwar ist Triceratops alles andere als eine Feelgood-Lektüre.
Aber als Schilderung einer österreichischen Familie mit schwerem Erbe
weiß dieses außergewöhnlich erzählte Buch zu überzeugen.
Und dass man sich gegen sein Schicksal nicht panzern kann
wie ein Triceratops, das zeigt Roiss auch äußert eindrücklich.
Zurecht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises
und wieder einmal eine echte Entdeckung
des österreichischen Verlags Kremayr & Scheriau.<<

(Marius Müller, buch-haltung.com)


>>In Summe ist “Triceratops” ein bemerkenswertes, eigenwilliges Buch, das auch stilistisch überzeugt.<<

(Christian Schacherreiter, OÖN))


>>Was ist das für ein kühnes, aber auch hartes Debüt.<<

(Thomas Andre, Next Book Please/Hamburger Abendblatt)


>>Das ist düster, hart und mitreißend – genau die Literatur, die wir lieben.<<

(Papierstau Podcast)


>>Die traurigsten und furchtbarsten Passagen wechseln mit alltäglichen Szenen ab.
Überwiegend sind es einfache Satzkonstruktionen, teilweise sind die Seiten nur halb gefüllt.
Und doch ist da etwas an der Art der Anordnung,
das aus dieser einfachen Sprache Literatur macht.
Vollkommen zurecht nominiert. Ein Leuchten!<<

(Martina Büttner, literaturleuchtet)


>>Stephan Roiss beweist hier großes Talent und legt ein bewegendes Debüt vor.<<

(Bookster HRO)


>>Roiss kreiert einen Roman in nüchterner Sprache,
der weder interpretiert noch urteilt und dabei trotzdem zutiefst berührt.<<

(Marisa Müller, literaturkritik.de)


>>Nicht zuletzt aufgrund seines mosaikhaften Aufbaus,
der aus vielen Einzelerlebnisse ein Gesamtbild entstehen lässt
und dabei auch ohne detaillierte Beschreibungen seine Wirkung nicht verfehlt,
hebt sich Triceratops vor allem sprachlich
von anderen thematisch ähnlich ausgerichteten Romanen ab.<<

(Barbara E. Seidl, litrobona)


>>In dieser Kürze erzählt, wirkt die Geschichte
von Roiss kaum außergewöhnlich, seine wahre Stärke
entfaltet der Roman jedoch durch seine Komplexität und Konzentration.
Durch seine überaus bildhafte, poetische Sprache.
Die rasche Szenenabfolge lässt qualvoll beklemmende Momente,
wie aus der geschlossenen Psychiatrie, auf solche von zumindest zeitweiligem Frieden,
einem kurzen Einklang mit der Welt folgen,
wie in der Stube der Großmutter oder während eines nächtlichen Blicks über die Stadt.
In Summe gibt das, wie seine Mutter dem Erzähler einmal ein Mosaik erklärt,
durchaus kein zersplittertes Bild. Sondern ein Ganzes
aus vielen, kleinen Steinchen. Samt der dem Roman innewohnenden Hoffnung,
dass auch im Leben des Erzählers nach und nach
immer mehr dieser Steinchen ihren Platz finden werden.<<

(Andreas Plammer, &radieschen)


>>Stephan Roiss hat einen beeindruckenden Entwicklungsroman geschrieben,
bei dem das Happy End fehlt und der in seiner Trost- und Ausweglosigkeit seine Leser erschüttert.<<

(Spunk Seipel, literaturhaus.at)






>>Die verkehrte Welt eines Wirs, ein Leib im Verteidigungsformat gegen die Zurichtung durch familiäre Verstrickung, Erziehung und Gleichschaltung der herrschenden politischen Ordnung findet sein Symbol im Schutzpanzer des wehrhaften Sauriers Triceratops. Dunkelgrauer Zorn entlädt sich in klar geführter Sprache, findet seinen Ausdruck in einem „ersten tapferen Brief an die Welt“.<<

(Jurybegründung Floriana 2016)


>>(…) Der klare und nüchterne Erzählton spiegelt eindringlich den kindlichen Blick, der alles als gegeben hinnimmt und nichts wertend in Frage stellt. Auf ebenso subtile wie packende Weise lässt der Autor dabei das Bild einer Familie entstehen, in der seelische Versehrtheiten über Generationen weitervererbt werden (…).<<

(Jurybegründung Wuppertaler Literaturbiennale 2018)






















Foto: Mario Steigerwald