Lyrik




“Erste Preisfrage: Was macht die literarische Qualität eines großartigen Gedichts aus?
Selbstbewusste Antwort: Aus einer furiosen Imaginationskraft heraus mit wenigen Worten,
manchmal nur einem einzelnen Bild, einen poetischen Assoziationsraum zu entfalten, in dem das
Leben kraftvoll pulsiert – Sturmtosen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Hoffnung im
Angesicht blanken Entsetzens, Gesang in einer nie gehörten Sprache. In seinen Gedichten erfindet
der Autor und Vokalist Stephan Roiss dunkle Städte und deren gewalttätige Verbundenheit, lässt
uns im Körper des Feindes grauenerregende Freuden erleben, spannt lakonisch anhand zweier
Duellsituationen die maßlose Tragik tagespolitischer Aggression auf. Zweite Preisfrage: Was
geschieht, wenn sich ‘das tropfende wrack eines helikopters’ vor uns erhebt? Demütige Antwort:
Erst wird es ganz laut und schließlich ganz still um uns. Herzliche Glückwünsche an Stephan Roiss
für die kühne Art, uns mittels seiner bedingungslosen Gedichte durch die historischen und
gegenwärtigen Abgründe unserer sogenannten Wirklichkeit zu führen.”

(Sascha Macht – Jurybegründung Lyrikwettbewerb zwischen/poesie 2018)










    20,5 vom Finnen
    Kunstheft von Stephan Blumenschein mit Texten von Stephan Roiss
    Anlässlich der Ausstellung “So you la la la? Avec moi moi. Stephan Blumenschein überschätzt Stephan Roiss”
    (Argentinierstraße 40, Wien / Kollektiv “berlimpinpin”)
    NO ISBN, 2016


Erhältlich via Salon für Kunstbuch




























drom, drom, drom sind alle meine farben. (Fixpoetry)


Für die Existenz von Lyrik fehlt jedweder Beleg. (54stories)


Der Schrei der Hydra ist naturgemäß polyphon. (Nazis und Goldmund)


Ich denke beim Schreiben an den Laser. (Weblesung / Literatur in Hamburg)




Weitere lyrische Publikationen z.B. in: TAU, Lichtungen, Jenny, ausser.dem, Francis Benefiz, budenblaetter, Novelle, Syrinx