Theater




2016

“Hektora 4 3 4″

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis, Pfalztheater Kaiserlautern, 2016
Stipendium DramatikerInnenbörse (Internationales Theaterfestival “Luaga & Losna”), 2015

Präsentation als performative Lesung – gemeinsam mit Magdalena Meindl
im Rahmen von “Vorbrenner”/Freies Theater Innsbruck, 2016


“Ein weiterer Stückepreis (…) geht an Stephan Roiss. Ausgangspunkt in seinem „Hektora 4 3 4“ ist eine performative Idee: Ein Chor aus 434 Schauspielerinnen und Schauspieler besiedelt die Bühne. Einer nach dem anderen tritt ab. Im Abgehen spricht jede und jeder von ihnen einen oder mehrere Sätze – einige schweigen auch. In kurzen Episoden von hoher rhythmischer Qualität rufen sie Kindheitsszenen in Erinnerung, werfen im Gehen einzelne Worte in den Raum, schreiben sich selbst eine bestimmte Rolle in dem Ganzen zu und beziehen sich immer wieder auf die Bühnensituation selbst, auf das Schwinden der Einzelnen, das letztlich ein Schwinden des Ganzen bedeutet. Als erste geht, schweigend, eine Figur ab, die im Nachgang von anderen als Hektora identifiziert und zur Suchfigur wird. Zudem klafft irgendwo auf der Bühne ein Loch, das einen Umgang der Anwesenden einfordert: Ist es ein Mangel? Oder ein Potenzial? Die Aussagen der einzelnen verdichten sich assoziativ zu einer vielgestaltigen Reflexion über Identität und Abwesenheit. So wird „Hektora 4 3 4“ spielerisch, klug und sprachschön zu einem Stück über das Aufgeben und sich Hingeben, loslassen und gehenlassen, über den Ordnungs- und Kontrollverlust.”

(Pressemitteilung Pfalztheater Kaiserslautern)



2010

“Jeder ist sich selbst”

Text: Stephan Roiss
Regie: Paul Hofmann
Schauspiel: Theatergruppe der ARGE Obdachlose (Linz)

Premiere: 26.3. / Alte Welt, Linz
Weitere Aufführungen u.a. im Zuge des Pflasterspektakels




2009

“Kehrwasser”

Text: Rudolf Habringer, Andreas Jungwirth, Stephan Roiss
Regie: Joachim Rathke
Schauspiel: Lutz Zeidler, Ingrid Höller, Peter Andreas Landerl, Matthias Schlossgangl, Raimund La Leeb, Paul Hofmann, Bettina Reifschneider, u.v.a.m.
Komposition (Musik): Martin Glaser, Gigi Gratt
Choreographie (Tanz): Ilona Roth

Stationentheater im Rahmen des Linz09-Kulturhauptstadtprojekts “Kulturbaden”.

Premiere: 20.6. / Ottensheim